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Waldfest 2003 Mal Regen - mal Sonnenschein Obwohl wir einen wunderschönen Sommer erlebt haben, war unser Waldfest auf dem Schlierbacher Rondell am Samstagabend (5. Juli) etwas verregnet. Die Freunde unseres Vereins ließen sich zum Glück die Stimmung nicht verderben. Auch nach dem Regenguss kamen noch viele Besucher, um Bekannte zu treffen und einen gemütlichen Plausch zu halten. Am Sonntag konnten wir wieder viele Prominente unserer Stadt zum morgendlichen Frühschoppen empfangen. Am Nachmittag sahen und hörten wir unsere "Schlierbach-Spatzen"(musikalische Kooperation Schlierbach-Grundschule/Sängerbund Schlierbach) mit ihrem Chorleiter Markus Tyroller. Unsere jüngsten Sänger boten das Singspiel "Der Rattenfänger von Hameln" dar und sangen anschließend mit unserem Chor "Wenn die bunten Fahnen wehen". Als weiteren gesanglichen Höhepunkt brachten die "Martins-Chöre" unter der Leitung von Magister artium Martin Karpinski den Gästen einige Weisen ihres Repertoires zum Besten. Alle Darbietungen wurden mit herzlichen Beifall bedacht. Der Sängerbund bedankt sich bei allen Waldfestbesuchern für ihr Kommen und für ihre hilfreiche Unterstützung. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr auf dem herrlichen Schlierbacher Rondell. Ein wahrhaftig "Vergelt's Gott" sagt der 1. Vorsitzende Hans-Georg Werner allen Helferinnen und Helfern noch einmal auf diesem Wege.
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Sängerausflug nach Südtirol
Ende des Monats August startete der Sängerbund Schlierbach seinen diesjährigen viertätigen Sängerausflug nach Südtirol. Ziel war das Städtchen Auer, südlich von der Landeshauptstadt Bozen im breiten Etschtal gelegen. Das Hotel "Heide" bot uns für diese Zeit einen angenehmen Aufenthalt.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Meran und besuchten die Altstadt mit dem im Jugendstil errichteten Kurhaus und die St. Nikolaus-Kirche. Dabei ließen wir uns durch das verregnete Wetter nicht die Laune verderben. Am Nachmittag trafen wir in Kaltern am Kalterer See ein; dort besichtigten wir das Weingut "Kettmeir" mit anschließender Weinprobe. Der Männerchor des Sängerbundes und des befreundeten AGV 1911 Ziegelhausen ließen es sich nicht nehmen, diese mit Erklärungen und poetischen Einlagen gewürzte Weinprobe mit passenden Liedern zu verschönern.
Am dritten Tag herrschte im wahrsten Sinne des Wortes "Kaiserwetter". Auf der Seiser Alm, der größten Hochalm Europas, angekommen, unternahmen wir eine geführte Wanderung zu der Arnika- Almhütte. Dieses Erlebnis hatte uns stark beeindruckt, zumal wir einen wunderbaren Panoramablick auf die umliegenden Gebirgszüge (Schlern, Roßzähne, Platt- und Langkofel, Puflatsch) geboten bekamen. Ein Rundgang in Kastelruth rundete den Tag ab.
Am Sonntag hieß es Abschied nehmen, aber ein Abschied mit Gesang, bevor alle den Bus bestiegen. Über den Reschenpass führte unsere Fahrt nach Imst, wo wir im Hotel "Hirschen" eine Mittagspause einlegten. Mit einem Abendessen in Sinsheim-Weiler klangen Tag und Reise aus.
Die Teilnehmer aus Schlierbach, der Weststadt, aus Ziegelhausen und aus Neckargemünd sprachen sich begeistert über diese vom Ehepaar Monika und Jürgen Roth gut organisierte Sängerreise aus. Sie versprachen, das nächste Mal wieder dabei zu sein.
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Das Schlierbacher Wappen
Schlierbach, heute der kleinste Stadtteil von Heidelberg, war einstmals nie selbständig gewesen. Deshalb hat es auch nie ein eigenes Wappen gegeben. Erst mit der Gründung des Stadtteilvereines Schlierbach am 19.4.1969 wurde im Nachhinein das hier gezeigte Wappen entworfen. Lassen wir nun den verstorbenen Heimatforscher Reinhard Hoppe zu Wort kommen.
Die Laurentiuskapelle "Eingeengt zwischen Landstraße und Bahnhofsanlagen steht wenige Meter östlich der Neckarbrücke, von Hecken umgeben, eine schlichte Kapelle. Es ist die nunmehr über ein halbes Jahrtausend alte Gutleuthofkapelle.
Am 23. August 1430 wurde sie von Pfalzgraf Ludwig III. dem Bärtigen auf der Aue für das dortige Gutleuthaus gestiftet. Außerhalb der Mauern von Heidelberg wurde danach an das Gutleuthaus eine Kirche zum Ruhme unseres Erlösers, der Jungfrau Maria und zu Ehren des Märtyrers St. Laurentius gebaut.
Durch Jahrhunderte war sie das einzige Gotteshaus in Schlierbach. Sie ist ein nach Osten orientierter Bruchsteinbau von fünf mal acht Meter mit einer halbkreisförmigen Apsis. Ein dreiteiliges Chorfenster, dessen mittlerer Teil höher gezogen ist, und zwei Seitenfenster lassen Licht eindringen. Eine Spitzbogentür führt ins Innere.
Im Chor stand ein Altar mit gemauertem Unterbau, profilierter Steinplatte und vorgelegter Stufe. In der Südwand befindet sich eine Sakramentsnische, im Westen eine Empore, die einstmals vom Gutleuthaus zugänglich war. Eine Bretterdecke schließt den 5,40 Meter langen hohen Raum ab. Holz und Steinfiguren aus der Kapelle werden im Kurpfälzischen Museum aufbewahrt."
Seit einigen Jahren wird die Kapelle sporadisch von der evangelischen Berggemeinde und der katholischen St. Laurentiusgemeinde zu Gottesdiensten genutzt.
Literatur: Reinhard Hoppe: "Vor den Mauern Heidelbergs", Verlag Brigitte Guderjahn Heidelberg, 2.Auflage 1984
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Das Schlierbacher Wappen
Schlierbach, heute der kleinste Stadtteil von Heidelberg, war einstmals nie selbständig gewesen. Deshalb hat es auch nie ein eigenes Wappen gegeben. Erst mit der Gründung des Stadtteilvereines Schlierbach am 19.4.1969 wurde im Nachhinein das hier gezeigte Wappen entworfen. Lassen wir nun den verstorbenen Heimatforscher Reinhard Hoppe zu Wort kommen.
Mühlrad "Der Schlierbach war früher, solange noch kein Wasser zur Trinkwasserversorgung abgeleitet wurde, so wasserreich, dass es auf seinem kurzen Lauf fünf Mühlen treiben konnte.
Die Obermühle Die obere der fünf Mühlen war die erste am Schlierbach gebaute Mühle. Von ihr, nach den letzten Besitzern Leitz'sche Mühle benannt, hören wir zum erstenmal im Jahre 1344: 'Peter Püers und seine Mühle zu Slyrbach'.
Im Jahre 1872 wurde der Mühlbetrieb stillgelegt.
Die Heftsche Mühle Weiter unten im Tal stand die Heftsche Mühle. Sie war hauptsächlich als Lohmühle eingerichtet, wo Eichenrinde für Lohe zum Gerben des Leders gemahlen wurde. Der Mühle wurde das Wasser aus dem vierten und fünften Weiher zugeführt, das dann die unten stehenden Mühlen ebenfalls versorgte. 1872 wurde der Mühlbetrieb stillgelegt.
Die Goos'sche Mühle Die nächste Mühle ist die Goos'sche Mühle. Wie die Jahreszahl über dem Toreingang besagt, wurde das jetzige Gebäude 1767 von Johann Georg Borzel erbaut. Borzel war Beständer der Pfeilsmühle, der Herrenmühle in Heidelberg.
Diese Mühle war eine Handelsmühle, während die anderen Mühlen Kundenmühlen waren, wo die Bauern ihr Getreide zum eigenen Gebrauche mahlen ließen. Letzter Besitzer war Ludwig Goos. 1872 wurde die Mühle stillgelegt."
Heute ist die städtische Kindertagesstätte untergebracht.
Die vierte Mühle “Auf dem Gelände der heutigen Schuhfabrik stand die vierte Mühle. Sie hatte ursprünglich nur einen Mahlgang. 1872 wurde die Mühle von Peter Gieser stillgelegt. 1902 wurden die Mühlgebäude abgerissen und die Schuhfabrik Hermann Wilz errichtet."
Die Schuhfabrik selbst wurde vor Jahren abgerissen und auf ihrem Gelände eine Wohnanlage erstellt.
Die Lohmühle Die fünfte Mühle endlich stand unterhalb der "Chaussee", dem Neckar zu, dort wo zu Anfang unseres Jahrhunderts (Anm.: Es ist das 20. Jhd. gemeint.) eine Filmhalle stand, sie war eine Lohmühle. Um 1600 standen hier 2 Lohmühlen, die aber in den Kriegen des 17. Jahrhunderts zerstört wurden.
Literatur: Reinhard Hoppe: "Vor den Mauern Heidelbergs", Verlag Brigitte Guderjahn Heidelberg, 2.Auflage 1984
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Das Schlierbacher Wappen
Schlierbach, heute der kleinste Stadtteil von Heidelberg, war einstmals nie selbständig gewesen. Deshalb hat es auch nie ein eigenes Wappen gegeben. Erst mit der Gründung des Stadtteilvereines Schlierbach am 19.4.1969 wurde im Nachhinein das hier gezeigte Wappen entworfen. Lassen wir nun den verstorbenen Heimatforscher Reinhard Hoppe zu Wort kommen.
Fischer "Die ersten Siedler von Schlierbach mögen Fischer gewesen sein. Aus der weit verzweigten Fischerfamilie Rohrmann sind uns mehrere "Hoffischer" bezeugt, welche die Aufsicht über die Fischerei ausübten und an dem für den kurfürstlichen Hof vorbehaltenen Hoffahrt-Fischwehr fischten. Ihre schriftlichen Anordnungen siegelten sie mit einem Wappen, das die Anfangsbuchstaben des Hoffischers und zwei gekreuzte Fische zeigten."
Literatur: Reinhard Hoppe: "Vor den Mauern Heidelbergs", Verlag Brigitte Guderjahn Heidelberg, 2. Auflage 1984
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Das Schlierbacher Wappen
Schlierbach, heute der kleinste Stadtteil von Heidelberg, war einstmals nie selbständig gewesen. Deshalb hat es auch nie ein eigenes Wappen gegeben. Erst mit der Gründung des Stadtteilvereines Schlierbach am 19.4.1969 wurde im Nachhinein das hier gezeigte Wappen entworfen. Lassen wir nun den verstorbenen Heimatforscher Reinhard Hoppe zu Wort kommen.
Wolf "Ein beliebter Ausflugs- und Erholungsort, um der sommerlichen Hitze zu entgehen, ist der Wolfsbrunnen. In einem Tal am Nordhang des Königstuhls, inmitten hoher Buchen und dunkler Tannen, steht versteckt ein Gasthaus, das 1822 nach den Plänen des Karlsruher Baumeisters Weinbrenner im Schweizerstil erbaut wurde. Daneben fließt frisches Quellwasser in den Steintrog eines Schalenbrunnens. Die kühle Luft der Örtlichkeit erfrischt heute wie in grauer Vorzeit den Besucher. So erzählt uns schon die Jettasage darüber.
Die Sage Einstmals wohnte auf dem Hügel, der heute das Heidelberger Schloss trägt, die heidnische Seherin Jetta. Bei ihr holten sich die Einheimischen Rat und Hilfe. Sie ahnte die Schicksale der Gegend voraus, wo einmal Männer auf dem Berge und viel Volk zu seinen Füßen wohnen sollten. Auch sah sie im Geiste das fremde Kriegsvolk durch die gesegneten Lande ziehen, die Dörfer verbrennend und die Menschen mordend. Vom Jettenbühel aus erging sie sich oftmals in eine nahe gelegenen feuchten Waldschlucht. Als sie an einem heißen Sommertag wieder in dieses Tal kam, um sich an der dort entspringenden Quelle zu laben, stürzte eine hungrige Wölfin aus dem Dickicht und zerriss sie. Die Bewohner des Tales nannten das Wasser seitdem den Wolfbrunnen.
Lange erinnerten drei Wolfsköpfe, aus denen das Wasser des Schalenbrunnens in den Brunnentrog herabfloss, an die Jettasage. Der Schalenbrunnen ist nach seiner Zerstörung wieder neu, aber ohne Wolfköpfe aufgestellt. 1897 wurde dann noch die Bronzeskulptur eines Wolfes an einem kleinen Teich angebracht."
Literatur: Reinhard Hoppe: "Vor den Mauern Heidelbergs", Verlag Brigitte Guderjahn Heidelberg, 2. Auflage 1984
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Bürgerhausfest 2003
Am Sonntag, dem 21. September, begeht das Schlierbacher Bürgerhaus sein 10jähriges Bestehen. Es wurde damals von der Stadt Heidelberg den Schlierbacher Vereinen zur Benutzung überlassen. Unter der Regie des Stadtteilvereines verwalten die Vereine das Bürgerhaus selbst.
Das Bürgerhausfest beginnt um 11.15 Uhr im großen Saal mit einem Stehempfang. Dabei tritt auch der gemischte Chor des Sängerbundes Schlierbach auf, um die kleine Feier gesanglich zu umrahmen. Das Fest wird sich bis in den frühen Abend hinziehen, für Speis und Trank ist bestens gesorgt.
Die Adresse: Bürgerhaus Schlierbach, Schlierbacher Landstr. 130 (neben dem TV-Plätzl).
Zu diesem Bürgerhausfest heißen wir Sie alle herzlich willkommen
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Weihnachtsfeiern befreundeter Vereine
Am 4. Dezember feierte die Liederhalle Heidelberg ihre Weihnachtsfeier in den Räumen der Arbeiterwohlfahrt in der Kettengasse. Eine Delegation unseres Vereins besuchte diese Veranstaltung.
Die Constantia Heidelberg-Weststadt lud am 19.12.zu ihrer Weihnachtsfeier in den Brauereiausschank der Bergbräu in Leimen ein. Auch hier konnten zahlreiche Vertreter unseres Vereins begrüßt werden.
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Der Kinderchor als Straßenmusikanten
In der zweiten Schulwoche des neuen Schuljahres begab sich der Kinderchor "Die Schlierbach-Spatzen" in die Heidelberger Innenstadt, um sich diesmal als Straßenmusikanten zu profilieren. Begleitet wurden sie von ihrem Chorleiter Markus Tyroller und dem 1. Vorsitzenden des Sängerbundes Schlierbach Hans-Georg Werner. Schon beim ersten Auftritt in der Nähe des Bunsendenkmals scharten sich viele Schaulustige um die Kinderschar und spendeten nicht nur Beifall sondern legten auch die eine oder andere Münze auf die Gitarrenhülle. Zwei weitere Auftritte folgten an gleicher Stelle. Dann ging es weiter zur Theaterstraße und danach zum Universitätsplatz. Überall zeigten die Passanten großes Interesse am engagierten Singen der Kinder, die selbst großen Spaß empfanden. Doch nun müde geworden, traten alle den Heimweg an. An der Bushaltestelle "Neckarmünzplatz" sangen die Kinder noch mit auf ihren Bus wartenden österreichischen Touristen ein gemeinsames Lied. Danach brachte der Linienbus die Straßenmusikanten mit ihrer Begleitung nach Schlierbach zurück. In der dortigen Grundschule endete dieser für alle erfolg- und erlebnisreiche Ausflug.
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Friedhofsingen am 1. November 2003 (Allerheiligen) auf dem Schlierbacher Friedhof
Wie in den Jahren zuvor, veranstaltet der Sängerbund Schlierbach ein Friedhofsingen auf dem Schlierbacher Friedhof, um den verstorbenen Mitgliedern sowie allen Toten zu gedenken. Die musikalische Umrahmung liegt in den Händen des gemischten Chores des Sängerbundes Schlierbach unter der Leitung von Herrn Martin Karpinski und des evangelischen Posaunenchores Schönau, geleitet von Herrn Dragos Madler. Die Gedenkansprache hält dieses Mal Pfarrer Dr. Hans Pfisterer. Zum Abschluss der Gedenkfeier singen alle Anwesenden gemeinsam das Lied: ”Großer Gott, wir loben dich”.
Zu dieser Feierstunde, die um 14.30 Uhr beginnt, laden wir alle sehr herzlich ein.
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Glühweinfest des Sängerbundes
Zum zweiten Male findet am
1. Adventssonntag, dem 30. November 2003,
ab 11.00 Uhr im Schulhof Ost der Grundschule Schlierbach und in unserem Sängerraum das Glühweinfest statt. Dazu laden wir Sie alle recht herzlich ein. Schon im letzten Jahr zählten wir so viele Besucher, so dass wir dieses Fest weiter führen wollen.
Die Sängerfrauen möchten an diesem Tag im Laufe des Jahres selbst hergestellte Strickerzeugnisse verkaufen und die Erlöse für einen guten Zweck bereit stellen.
Wir freuen uns heute schon auf Ihren Besuch.
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Einweihung der Sängerlinde
Noch vor Weihnachten weihte der Sängerbund Schlierbach unter Beteiligung des gemischten Chores und der anwesenden Gäste einen Lindenbaum in einer offiziellen Feier ein.
Der 1.Vorsitzende begrüßte alle Gäste und die Sängerinnen und Sänger sowie den Chorleiter, Herrn Martin Karpinski.
Nach dem ersten Lied “Am Brunnen vor dem Tore” hielt der 1. Vorsitzende, Hans-G. Werner, eine Ansprache. Der Inhalt soll hier in Auszügen wiedergegeben werden: “ Im Sommer nahm unser Chor an einem Freundschaftssingen des Liederkranzes Bammental teil, der sein 110 jähriges Jubiläum feiern konnte. Als Gastgeschenk erhielten alle Chöre eine Linde.
Nach langem Suchen fanden wir einen Platz im Garten unseres Bürgerhauses, wo wir unsere Linde einpflanzten. Nachdem wir einen Stein gefunden hatten, der mit der Aufschrift “Sängerlinde” versehen wurde, können wir sie heute, am 18.12.2003, einweihen.
Unsere Vorfahren brachten den Bäumen kultische Verehrung entgegen. Auch wir schätzen die Bäume hoch ein. Denn alljährlich werden allein in Europa Millionen Bäume gepflanzt, als Sauer- stofflieferant, als Schmuck, als Schattenspender...
Die allgemein beliebte Linde fand sich früher in jedem Dorf. Dem damaligen Volksglauben zufolge hausten in ihr Drachen. Man hielt unter der Linde Beratungen und Gerichtsverhandlungen ab und erholte und vergnügte sich in ihrem Schatten. Bei uns kennt man zwei Arten, die Sommerlinde Tilia platyphyllos und die Winter- linde Tilia cordata. Linden werden bis zu 30 m hoch und haben eine breit ausladende Krone. Ihre Blätter sind rundlich-herzförmig, bis 7 cm lang, glänzend dunkelgrün, im Herbst gelblich-grün. Sie blüht Ende Juni/Anfang Juli und trägt stark duftende gelblich-weiße Früchte in hängenden bis aufrechten Trugdolden.
Um ein sicheres Wachstum zu gewährleisten, wäre es mein Wunsch, dass sich der Chor einmal jährlich an unserer Linde, später unter unserer Linde trifft, um einige Lieder anzustimmen.
Wenn dann eines Tages der Schatten des Baumes zum Hinsetzen einlädt, der Platz ein Ort des Verweilens und der Kommunikation sein wird, ist eine Idee Wirklichkeit geworden.”
Zwei weitere Lieder “Heimatlied” und “Badnerlied” beendeten die Einweihungsfeier.
Danach lud der 1. Vorsitzende die Gästeschar zu einem Umtrunk ins Bürgerhaus ein.
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Die Zelterplakette – staatliche Anerkennung für Chöre
Die Zelter-Plakette wurde 1956 von Bundespräsident Prof. Dr. Theodor Heuss gestiftet. Damit ist schon erkennbar, dass diese Auszeichnung nicht eine Einrichtung des Deutschen Sängerbundes, sondern eine staatliche Anerkennung ist. Auch der Sängerbund Schlierbach ist Inhaber dieser Zelterplakette. Sie wurde dem Verein anlässlich seines 100jährigen Jubiläums im Jahre 1974 beim Festbankett durch den damaligen Oberbürger- meister Dr. Reinhold Zundel überbracht. Die begleitende Urkunde hat folgenden Wortlaut:
Urkunde Dem Sängerbund 1874 Schlierbach in Heidelberg-Schlierbach gegründet am 8. August 1874 verleihe ich die Zelter-Plakette als Auszeichnung für die in langjährigen Wirken erworbenen Verdienste um die Pflege der Chormusik und des deutschen Volksliedes
Bonn, den 24. März 1974
Der Bundespräsident Heinemann
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1. Mai 2004 Maiwandertag
Trotz trübem und regnerischem Wetter waren viele Wandervögel unterwegs. Wir hatten, wie in jedem Jahr, zum Linsenteicheck eingeladen. Dort erwarteten wir die Wanderer mit Erfrischungsgetränken und herzhaften Speisen.
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Erna Gaber – 70 Jahre jung
Schon viele Wochen vorher wusste der gemischte Chor, dass er am 70. Geburtstag unseres passiven Mitgliedes Erna Gaber ein Ständchen bringen sollte. Gerne taten wir dies am 13. Juni dieses Jahres auf ihre Einladung hin. In alter Verbundenheit erschien am Abend die Sängerschar im Gasthaus zum „Schwarzen Lamm“ in Ziegelhausen. Mit ausgesuchten Liedern erfreuten wir die Jubilarin und ihre Geburtstagsgäste. Der 1.Vorsitzende hob in seiner Rede besonders ihre ungezwungene Art und sprichwörtliche Hilfsbereitschaft hervor und überreichte ihr das Vereinsgeschenk. Nach unserem Sängerauftritt waren wir sehr erleichtert, denn im Nebenraum herrschte eine unerträgliche Hitze. Noch eine gute Weile saßen wir bei guten Gesprächen in froher Runde beisammen.
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Gartenfest der Ziegelhäuser Senioren
im vergangenen Monat feierte das Seniorenzentrum Ziegelhausen sein diesjähriges Gartenfest bei sonnigem Wetter. Neben der Blaskapelle der freiwilligen Feuerwehr Ziegelhausen bereicherte auch der Arbeitergesangverein Ziegelhausen, verstärkt durch den Männerchor von Schlierbach, das Fest in musikalischer Weise. Die Leiterin, Frau Lemme, bedankte sich herzlich für die von Chorleiter Martin Karpinski geleiteten Liedvorträge und wies dabei schon auf das nächste Jahr hin.
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70. Geburtstag von Robert Fath
Am 18. Januar beging unser Ehrenvorsitzender Robert Fath sein 70. Geburtstagsjubiläum. Eine Abordnung des Sängerbundes überbrachte ihm die Glückwünsche des Vereins mit einem Präsent. Über diesen Besuch hat sich der Jubilar sehr gefreut.
Robert Fath prägte den Sängerbund über 2 Jahrzehnte als aktiver und sehr engagierter Vorsitzender. In dieser Zeit gründete er auch den Frauenchor, der in diesem Jahr schon 30 Jahre besteht. Auch für das 100 jährige und 110 jährige Vereinsjubiläum zeichnete er verantwortlich.
Für seine Verdienste erhielt er die Landesehrennadel des Landes Baden-Württemberg.
Der Sängerbund wünscht ihm für das neue Lebensjahr viel Glück, Gesundheit und persönliches Wohlergehen.
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Weihnachts- und Winterfeiern befreundeter Vereine
Auch in diesem Jahre besuchte eine Abordnung des Sängerbundes am 26. 11. die Weihnachtsfeier der “Liederhalle” Heidelberg und am 18.12. die der “Constantia” Heidelberg.
Am Samstag, dem 14.11. 2006 lud der AGV Ziegelhausen uns zu seiner Winterfeier ein.
Unser Verein bot drei Lieder dar. Das vierte, “Die Gedanken sind frei” durfte von allen Gästen kräftig mitgesungen werden.
Bei den Chorauftritten des AGV beteiligten sich die Schlierbacher Männer. Ein Jahresrückblick des Vorsitzenden Wolfgang Schwarz, ein Soloauftritt von Oskar Mohr, die Ehrungen und eine reichhaltige Tombola rundeten das Programm ab.
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Monika Roth – 65 Jahre jung
Unsere langjährige, bewährte Schriftführerin und Frauenbetreuerin Monika Roth lud im Nachhinein ihren Chor zu ihrer Geburtstagsfeier (20. August) ins Bürgerhaus ein. Nach einem Begrüßungs- und Sektempfang gratulierte ihr der gemischte Chor mit seinem Dirigenten Martin Karpinski mit ausgesuchten Liedern und ließ sie mehrmals hochleben.
Der 1. Vorsitzende Hans-Georg Werner hielt eine launige Geburtstagsrede, wobei er auch in Versform auf die Freude über ihre vor 65 Jahren erfolgte Geburt zurückblickte, was allgemeines Schmunzeln hervorrief. Danach überreichte er der sichtlich gerührten Jubilarin die Vereinsgeschenke. Ein bunter Blumengruß durfte natürlich auch nicht fehlen.
Auch die Sängerinnen schlossen sich den Glückwünschen für ihre Frauenbetreuerin an.
Mit einem Gedicht und einem Schmuckstück gratulierten sie und bedankten sich aufs Herzlichste bei Monika Roth für ihre vielfältige Einsatzfreude.
Sie revanchierte sich damit, dass sie die Anwesenden zu einem hervorragenden Abendessen, das sie zum Teil selbst vorbereitet hatte, einlud.
Alle waren von dieser Geburtstagsfeier begeistert und man unterhielt sich noch lange in froher Runde.
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Goldene Hochzeit des Ehepaares Krämer und 75. Geburtstag von Heinrich Krämer
Anlässlich der Goldenen Hochzeit von Anneliese und Heinrich Krämer am 8. Dezember 2006 in der Bergkirche gestaltete unser Chor einen Teil des musikalischen Parts mit „Ich bete an die Macht der Liebe“, „Die Rose“ und „All night, all day“. Lena Karpinski beeindruckte mit ihrem Solo „Ave Maria“.
Ein zweites großes Fest stand dem Ehepaar Krämer am 6. Januar 2007 ins Haus. Herr Krämer beging an diesem Tage sein 75. Wiegenfest. Der 1. Vorsitzende Hans-Georg Werner und sein Stellvertreter Jürgen Roth gratulierten im Namen des Vereins.
Zu einem anderen Zeitpunkt lud das Ehepaar Krämer die Chormitglieder mit ihren Partnern zu einem geselligen Abend ein. Natürlich durfte auch hier der Chorgesang nicht fehlen. Der 1. Vorsitzende ging mit einigen launigen Worten auf beide Ereignisse ein. Es wurde ein vergnüglicher, unterhaltsamer Abend, an dem auch der Jubilar seine poetische Neigung zum Besten gab.
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Geburtstage im Hause Elfner
Am 24. Februar beging unser ehemaliger Sänger August Elfner seinen 90. Geburtstag. Bald darauf , nämlich am 14. März, feierte Rösel Elfner ihr 85. Wiegenfest. Viele Besucher hatten sich an beiden Tagen eingefunden, um beiden Jubilaren Gesundheit und Gottes Segen zu wünschen.
Nicht wenige Sänger und Sängerinnen sowie die beiden Vorsitzenden des Sängerbundes Hans- Georg Werner und Jürgen Roth befanden sich unter den Gratulanten, um ihnen auch ein Ständchen zu bringen.
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80. Geburtstag von Erika Fink
Die Jubilarin Erika Fink ließ es sich nicht nehmen, die Sängerinnen und Sänger mit Partnern nach Sandhausen zu ihrer Geburtstagsfeier am 21.12.2008 einzuladen. Der Chor brachte ihr ein Ständchen dar und übergab mehrere Geburtstagsgeschenke. Der 1. Vorsitzende Hans-Georg Werner lobte sie in besonderer Weise für ihre Treue zum Sängerbund Schlierbach. „Es ist bewundernswert, dass sie jede Woche diese weite Fahrt bei jeglichem Wetter auf sich nimmt.“ Er sprach die Hoffnung aus, dass wir noch lange auf sie zählen können.
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Diamantene Hochzeit von Ehepaar Stubenrauch
Unsere langjährige treue Sängerin Frau Käthe Stubenrauch blickte mit ihrem Ehemann Oskar am 26.12.2008 auf 60 Jahre gemeinsamen Lebens zurück. In der Kapelle der Orthopädischen Universitätsklinik Schlierbach erneuerten sie ihr Eheversprechen in Anwesenheit ihrer Kinder und Enkelkinder sowie ihrer Angehörigen und Freunde. Die beiden Vorsitzenden des Sängerbundes Schlierbach Hans-Georg Werner und Jürgen Roth überbrachten die Glückwünsche des Vereins mit einem Präsent, worüber sich das Jubelpaar sehr gefreut hat.
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