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Chorproben

Die Chorproben für den gemischten Chor finden dienstags im

 Bürgerhaus von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr statt.

Alle Interessierte sind herzlich willkommen.
 

  Komm,
                            hör zu,
                                                   sing mit
                                                                                   im Chor!

 

Termine 2012

Datum

Uhrzeit

Ort

Veranstaltung

6. Januar 2012

11.00

Schlierbacher Bürgerhaus

 Frühschoppen
der Schlierbacher Vereine

8. Januar 2012

 

 

Neujahrsempfang Ziegelhausen
Gemeinsamer Auftritt AGV und Sängerbund-Schlierbach

10. Januar 2012

19.00

Schlierbacher Bürgerhaus

Erste Chorprobe
im neuen Jahr

14. Januar 2012

19.00

Vereinshaus AGV
Peterstal

Winterfeier des AGV

29. Januar 2012

17.00

 

Neujahrsempfang Schlierbach

21. Februar 2012

17.11

Bürgerhaus Schlierbach

Faschingsausklang

26. Februar 2012

 

Heidelberg
Bienenstraße

Jahreshauptversammlung
Sängerbezirk I Heidelberg

11. März 2012

9.30

Nussloch

Kreissängertag

27. März 2012

19.30

Bürgerhaus

133. Jahreshauptversammlung

11. April 2012

 

 

Keine Chorprobe
nach Ostern

1. Mai 2012

11.00 - 17.00

Linsenteicheck

Maiwanderung mit Restaurationsbetrieb

17./20. Mai 2012

 

 

AGV Ziegelhausen
Vereinsausflug

Juni 2012

 

 

130 Jahre GV Mörsch

7. Juli 2012

17.00

Friedrich-Ebert-Stiftung
Heidelberg

Auftritt beim Hoffest
Friedrich-Ebert-Stiftung
Männerchor Sängerbund/AGV

31. Juli 2012

 

Sängerraum Bürgerhaus

Letzte Chorprobe
 vor den Sommerferien

1. August bis
3. September 2012

 

 

Sänger-Sommerferien

4. September 2012

19.00

Sängerraum Bürgerhaus

Erste Chorprobe
nach den Ferien

1. November 2012

 

Schlierbacher Friedhof

Totengedenken

 25. November 2012

14.30

Bürgerhaus

Adventsbasar

1./2. Dezember 2012

12.00 - 16.00

Ziegelhausen

Weihnachtsmarkt

15. Dezember 2012

19.00

Bürgerhaus

Weihnachtsfeier

18. Dezember 2012

 

 

Letzte Chorprobe
 im alten Jahr

24. Dezember 2012

15.00

Köpfel-Friedhof

Weihnachtssingen

8. Januar 2013

19.00

 

Erste Chorprobe
 im neuen Jahr

Jahresrückblick 2011

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Jahresrückblick 2010 des Sängerbundes Schlierbach
 

Es ist mir eine Ehre und eine Freude, Ihnen einen Überblick zu geben über das vergangene Jahr mit allen Ereignissen und Aktivitäten unseres seit 1874 bestehenden Vereins. Wir freuen uns, dass es wiederum gelungen ist, unseren Sängerbund am Leben zu erhalten.

Ein besonderes Merkmal ist es immer wieder, verdiente Mitglieder zu ehren, die wir traditionsgemäß bei unserer Weihnachtsfeier würdigen. Es handelte sich dabei zum Einem um das passive Mitglied Frau Anneliese Krämer für 25 Jahre treue passive Mitgliedschaft und zum Anderen um Herrn Hans-Georg Werner für 25 Jahre aktives Singen im gemischten Chor. Als äußeres Zeichen erhielten beide die Vereinsurkunde und ein Präsent. Auch der Badische Chorverband zeichnete den 1. Vorsitzenden mit Urkunde und der Silbernen Ehrennadel aus.

Von zentraler Wichtigkeit ist auch der Mitgliederbestand. Mit ihm steht und fällt ein Verein. Sein Zahl sank im vergangenen Jahr weiter nach unten und kam nun auf 85 Mitglieder. Die Gründe dafür sind vielfältiger Natur:

Zu beklagen waren 6 Sterbefälle. Austritte kommen immer wieder vor, vor allem aus Schlierbach selbst, was für uns unverständlich ist bei einem Jahresbeitrag von 18 €! Es gab zwei Neueintritte. Leider wird die Abnahme der Mitgliederzahl sich fortsetzen, da eine Verstärkung von Schlierbacher Seite nicht zu erwarten ist. Die Anzahl der Ehrenmitglieder hat sich auf 7 reduziert.

Unser gemischter Chor, der sich aus 12 Chordamen und 8 Sängern zusammensetzt, ist trotz seines hohen Altersdurchschnitts noch funktionstüchtig und leistungsfähig. Der Zusammenhalt untereinander ist groß und die Chorproben werden gewissenhaft besucht, wenn nicht gerade Krankheit oder andere Gründe sie davon fernhalten. Alle wünschten sich eine Verstärkung des Chores, um noch mehr zu bewirken. Doch dieser Wunsch wird eine Illusion bleiben.

Doch großen Wert legen wir auf die jahrelange und fruchtbare Kooperation mit dem AGV Ziegelhausen, die sich aufs Beste bewährt hat. Gerade kleinere Vereine müssen sich zusammenschließen, wenn sie weiter existieren wollen. Das trifft ganz besonders auf Gesangsvereine zu. Wie wir vom Kurpfälzischen Sängerkreis erfuhren, haben sich im Jahre 2010 zehn Gesangsvereine aufgelöst. Das ist natürlich sehr bedauerlich und schmrzhaft. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir schon frühzeitig auf diesen Zug gesprungen sind.

Auch im vergangenem Jahr mussten wir uns mit 500 € an den Unkosten für das Bürgerhaus beteiligen, was uns besonders schwerfällt, da unsere Einnahmen doch begrenzt sind. Wir werden weiter mit dem Stadtteil verhandeln, um diese Kosten zu reduzieren. Auch für unsere Stadtteilzeitung „Schlierbach aktuell“ müssen wir uns anteilig beteiligen.

 

Nun zu den Einzelheiten:

Im Jahr 2010 haben wir 40 Chorproben absolviert, die Chorproben der Männer beim AGV Ziegelhausen nicht mitgerechnet.

 

Kommen wir nun zu den Sängerauftritten:

06.01.: Winterfeier des AGV Ziegelhausen im Vereinsheim des AGV   Peterstal, gemischter Chor,
       Männerchor
31.01.: Neujahrsempfang des Stadtteilvereins Schlierbach
28.03.: SPD-Frühlingsfest Ziegelhausen, Männerchor
30.03: 131. Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus
08.05.: 150jähriges Jubiläum des MGV Heiligkreuzsteinach, Männerchor
29.10.: Schlierbacher Seniorenherbst
01.11.: Totengedenken auf dem Schlierbacher Friedhof mit Pfarrer Karl Günther
14.11.: Friedhofsingen, Alter Friedhof Ziegelhausen, Männerchor
11.12.: Unsere Weihnachtsfeier im HR „Zum Neckartal“
24.12.: Weihnachtssingen auf den Köpfelfriedhof, Männerchor

Erwähnenswert sind außerdem weitere eigene Veranstaltungen sowie andere Verpflichtungen:

 

Die fünf Vorstandsitzungen, davon ein Vorständetreffen in Altrip
Die 131. Jahreshauptversammlung
Der Faschingsausklang am Fastnachtsdienstag im Bürgerhaus
Der Restauratiosbetrieb am 1. Mai am Linsenteicheck
Sommerfest im und um das Bürgerhaus
Der Vereinsausflug nach Dresden und Umgebung
Teilnahme am Seminar „Das Steuerrecht im Verein“ in Waldhilsbach
Männerausflug zu Stift Neuburg
Zwei Ausflüge der Chordamen in die Pfalz und nach Bad Wimpfen
Verschiedene Zusammenkünfte der Chordamen im Sängerraum
Mehrere Treffen des Musikausschusses
Flohmarkt im Bürgerhaus
Teilnahme an den Sitzungen des Stadtteilvereins Schlierbach
Münchelfest des AGV Ziegelhausen
JHV des Sängerbezirkes Heidelberg I
Teilnahme am Arbeitseinsatz am und im Bürgerhaus
Abordnungen zu runden und halbrunden Geburtstagen

Da das gesellige Leben in unserem Verein auch eine bedeutende Rolle spielt, fanden sonntags im vierzehntätigen Wechsel unsere Frühschoppen statt, die der 2. Vorsitzende Jürgen Roth in gekonnter Manier durchführt. Dabei gibt es in vielerlei Hinsicht die Möglichkeit zu interessanten Gesprächen. Auf diese Einrichtung wollen wir auf keinen Fall verzichten.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

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Jahreshauptversammlung

Am Dienstag, d. 29.3.2011, fand unsere diesjährige gut besuchte Jahreshauptversammlung statt. Der 1. Vorsitzende Hans-Georg Werner begrüßte die erschienenen Mitglieder.            

Leider mussten wir auch in diesem Jahr von einigen Passiven und auch ehemaligen Aktiven Abschied nehmen: Frau Elisabeth Seelig, Frau Lore Wallenwein, Herr Eberhard Hug, Herr Walter Milch (Ehrenmitglied), Herr Helmut Schweikardt (Ehrenmitglied) und Herr Karl Wallenwein.

Es folgte ein Rückblick über die verschiedenen Auftritte und Veranstaltungen des Vereins. Auch an den Jahresausflug Ende August letzten Jahres nach Dresden denken alle Mitreisenden noch gerne zurück.                                           

Der Sängerbund ehrte bei der Weihnachtsfeier Frau Anneliese Krämer als passives Mitglied für 25 jährige treue Mitgliedschaft. Für die gleiche Zeit wurde der 1. Vorsitzende Hans-Georg Werner mit der silbernen Ehrennadel des Badischen Chorverbandes ausgezeichnet.

Dank sprach der 1. Vorsitzende auch allen Spendern aus, die anlässlich ihres runden Geburtstages oder anlässlich unserer Sammlung für die Weihnachtstombola, dem Verein eine gewisse Summe zukommen ließen. 

Nach dem Bericht der Kassiererin, der Kassenprüfer und des Chorleiters folgte die Entlastung der Vorstandschaft. In diesem Jahr wurden der 1. Vorsitzende und der/die KassiererIn gewählt. Die Versammlung sprach wieder Hans-Georg Werner als 1. Vorsitzendem und Martina Bonola als Kassiererin das Vertrauen aus. Es folgte die Wahl des Beirates und des 2. Kassenprüfer, bevor der 1. Vorsitzende die Jahreshauptversammlung beendete.

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Faschingsausklang

Zum 17. Mal konnte der Sängerbund zum Faschingsausklang einladen. Am 8. März war es wieder einmal so weit. Nach dem Heidelberger Faschingsumzug kamen erneut viele Besucher und füllten das Bürgerhaus. Zuerst wärmte man sich auf und labte sich an bei Kaffee und hausgemachten Fasnachtsküchle. Auch Willy von den „Night boys“ heizte mit den schmissigen Rhythmen der Fastnachtsschlager und Evergreens ein. Die Küche hielt weitere kalte und warme Speisen bereit und auch an der Bar wurde gerne mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Der Bus und die OEG brachten nach der fröhlichen Feier einige der Gäste in die Altstadt, in den Pfaffengrund, in die Weststadt, nach Edingen, Sandhausen, Seckenheim und Wieblingen. Die Schlierbacher und Ziegelhäuser Besucher konnten ihren Heimweg froh gestimmt zu Fuß antreten.                  
Ein großes Dankeschön gilt unseren fleißigen Helfern: aktiven und passiven Mitgliedern unseres Sängerbundes. Sie freuten sich trotz der anstrengenden Vorbereitung, Durchführung und Aufräumarbeiten, da sie immer wieder hörten: „ Es war wieder eine gelungene Veranstaltung. Im nächsten Jahr kommen wir wieder.“       

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Bilder von der Feier

 

 

 

Maiwanderung am 1. Mai zum Linsenteicheck

Die Einladung für eine Wanderung zum Linsenteicheck und dort eine Pause einzulegen und sich bei kühlen Getränken und deftigen Speisen beim Sängerbund zu erfrischen, wurde auch in diesem Jahr von vielen Wanderern angenommen. Zwar ist der Weg etwas weiter als zum Schlierbacher „Wolfsbrunnen“, aber der Zielort ist nicht weniger romantisch und erholsam. Für viele Wanderer aus unserer Region ist dieser Platz ein fester Bestandteil ihrer Wanderziele. Obwohl uns am Morgen ein kleiner Regenschauer erschreckte, ließen uns kurz darauf die schönen, wärmenden Sonnenstrahlen aufatmen. Allen Gästen schmeckten wieder die Grillspezialitäten, und sie löschten ihren Durst mit den diversen Getränken. Auch dem Kuchenbüffet wurde gerne zugesprochen. Ein großer Dank gebührt dem Helferteam, unterstützt von vier Jugendlichen des Heilpädagogischen Instituts Schlierbach.

Hier zeigen wir Ihnen ein paar Bilder vom Linsenteicheck. “Alle Bilder sprechen für sich”.

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Zu den Bildern

 

100 Jahre AGV Ziegelhausen

Am 1. Februar 1911 wurde der Arbeitergesangverein Ziegelhausen in der Gaststätte „Neckartal“ in der Ziegelhäuser Brahmsstraße gegründet. Leider wurden die Gründungsdokumente von den Nationalsozialisten vernichtet, als sie 1933 den Verein verboten. Zum 15 jährigen Bestehen im Jahre 1926 weihte der Verein eine Vereinsfahne ein. Auch diese wurde zusammen mit allem Liedgut 1933 „entsorgt“. Nach dem 2. Weltkrieg fand sich der Verein erneut zusammen. 2007 ließ der heutige Vorsitzende Wolfgang Schwarz eine neue Fahne anfertigen, die dann beim „Münchelfest“ geweiht wurde. Der Spruch „Ein frohes Lied in Freud und Leid gibt uns Kraft und Einigkeit“ rankt sich um das Vereinswappen herum.

Nach dem 1. Weltkrieg sangen für kurze Zeit auch Frauen im AGV mit. Seit 1989 tritt der Verein regelmäßig bei den Hoffesten der Friedrich-Ebert-Stiftung im Geburtshaus des 1. Reichspräsidenten Friedrich Ebert auf. Auch viele Auftritte in Ziegelhausen, Schlierbach und bei Jubiläen anderer Vereine im Rhein-Neckar-Kreis gehören dazu.

Seit 2002 besteht eine enge Kooperation zwischen dem AGV und dem Sängerbund Schlierbach. Die Schlierbacher Sänger verstärken den Jubelverein und die Frauen des AGV (passive Mitglieder) singen beim Sängerbund mit. Ausschlaggebend für diese Zusammenarbeit war natürlich der gemeinsame Chorleiter Magister artium Martin Karpinski. Die Festtage zum 100. Geburtstag des AGV Ziegelhausen fanden vom 6. bis 8. Mai in der Steinbachhalle statt. Die Moderation an den drei Festtagen übernahm Thomas Seiler in kompetenter und unterhaltsamer Weise. Der Schirmherr Oberbürgermeister Dr. Würzner hielt beim Festbankett am 6. Mai die Festansprache und überreichte als Höhepunkt des Abends die Zelterplakette. Als erste Gratulanten traten der Vorsitzende des Kurpfälzischen Sängerkreises, Michael Grab, und der Vorsitzende des Sängerbezirks V Steinachtal im Kurpfälzischen Sängerkreis Heidelberg, Erich Gärtner, auf. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von dem Jubelchor und den Martinschören.

Am Samstagabend, dem 7. Mai, fand das Freundschaftssingen mit vielen Gastchören statt. Wir Schlierbacher Sängerinnen und Sänger beteiligten uns mit dem Lied „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen…“ und einem Potpourri aus der „Lustigen Witwe“ von Franz Léhar. Die Leitung lag in den bewährten Händen von Martin Karpinski und auf dem Klavier begleitete seine Tochter Isabella Karpinski. Leider konnte der 1. Vorsitzende Wolfgang Schwarz aufgrund einer Verletzung, die er sich bei den Vorbereitungen am 6. Mai zugezogen hatte, nicht an dem dreitägigen Festprogramm teilnehmen. Wir Schlierbacher Sängerinnen und Sänger wünschen ihm auch auf diesem Wege gute Genesung. 

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Bilder von der Feier

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Sängerbund auf Reisen

Am 12.8.2011 war es wieder einmal soweit: unser viertägiger Sängerausflug konnte beginnen. Wir starteten um 6 Uhr morgens, da uns eine Busfahrt an den Böndlsee im Salzburger Land bevorstand. Bei guter Stimmung gab es zwischen 9 und 10 Uhr eine längere Rast. Es erwartete uns abermals ein besonders ausgewähltes Frühstück. Unsere Reiseleiter Monika und Jürgen Roth hatten erneut für jeden Geschmack etwas vorbereitet. Martina Bonola, unsere Kassiererin, zauberte noch einen Kuchen hervor.

Am Nachmittag passierten wir die Grenze nach Österreich. An Bischofshofen und Goldegg vorbei kamen wir nach Goldegg-Weng zum herrlich gelegenen Böndlsee. Es handelt sich um einen 845 m hoch gelegenen Bergsee. Dieser Badesee hat eine Größe von einem Quadratkilometer und ist von gepflegten Liegewiesen umgeben. Im Hotel „Seeblick“ erwartete man uns schon. Nach dem Bezug der Zimmer blieb noch Zeit, das neue große Hallenschwimmbad in Beschlag zu nehmen oder nur einfach vom Balkon aus den Blick auf und über den See schweifen zu lassen. Nach einem vorzüglichen Menü ließen wir den Abend bei munteren Gesprächen und einem „Glaserl Wein“ ausklingen.

Am nächsten Morgen begrüßte uns ein grauer Himmel. Aber trotz des Regens sollte natürlich unser Programm eingehalten werden. So steuerte unser Fahrer Thomas Seiler den Bus geschickt durch das Seenland des Salzkammerguts. Dazu gehört unter anderem a) der Mondsee, der vom mächtigen Schafberg und der Drachenwand umragt wird, b) der umweltfreundliche Attersee, wo von 1900 bis 1916 Gustav Klimt seine Sommerfrische verbrachte und den größten Teil seiner Landschaftsgemälde schuf, c) der Fuschlsee, d) der Irrsee und e) der Wolfgangsee. Wir verließen den Bus in der größten Gemeinde am Wolfgangsee, in St. Gilgen. Hier steht das Geburtshaus von W. A. Mozarts Mutter. Auch seine Schwester Nannerl wohnte 17 Jahre da. Es wurden die ersten Ansichtskarten geschrieben und das St. Gilgener Eis gekostet. Um 11 Uhr legte unser Schiff ab, das uns vom Westufer ans Nordufer zum berühmten Ort St. Wolfgang bringen sollte. Und sogar der Regen hörte auf. Desto mehr wir uns dem bekannten Ort näherten, desto mehr zeigte sich die Sonne. Der Namenspatron des Ortes ist der Heilige Wolfgang von Falkenstein, dem eine Kirche gewidmet ist. Den sehenswerten Flügelaltar schuf Michael Pacher. Seit 1000 Jahren pilgern die Gläubigen über den Falkenstein zu dem Kirchlein, um den Heiligen Wolfgang zu ehren. Auch wir verweilten einige Zeit. Aber dann wollten natürlich alle das berühmte „Weiße Rössl“ sehen. Ralph Benatzky komponierte diese berühmte Operette. Aus Zeitmangel hat er einige Kollegen an den Kompositionen beteiligt, unter anderem Robert Stolz („Die ganze Welt ist himmelblau…“, „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein…“). Wer im „Weißen Rössl“ noch kein „Kaffeetscherl“ getrunken hatte, wollte das natürlich jetzt nachholen. --- Aber welche Enttäuschung! In der Operette erlebt man einen charmanten, stets beflissenen Zahlkellner Leopold Brandmeyer, der seine Chefin Josepha Vogelhuber glühend verehrt. Somit ist er immer um das Wohl seiner Gäste bemüht.             

Einige unserer Reisegruppe erlebten jedoch einen unfreundlichen, mürrischen Zahlkellner (Oberkellner) so dass wir das letzte Mal bzw. das erste und einzige Mal dieses Lokal besuchten. Schade!

Am Sonntag stand bei strahlendem Sonnenschein eine Wanderung auf dem Programm. Da die Tour für einige doch zu beschwerlich war, wurde für diese ein besonderes Vehikel bereitgestellt. Selbstredend dachten alle an einen Kleinbus, aber weit gefehl (s. Foto) Auf der Meiselstein-Alm gab es dann für alle erfrischende Getränke und ein Vesper. Nach der Rückkehr nahm man noch ein Sonnenbad auf der Liegewiese oder hüpfte in den Böndlsee. Der gesellige Abend wurde von „Hirs“ bestritten, der mit seinem Akkordeon alle zum Mitsingen oder Mittanzen brachte.

Am Montag hieß es schon wieder Abschied nehmen. Auch „der Himmel weinte“ bei der Abfahrt. Unser Fahrer Thomas Seiler lenkte den Bus ins Gasteiner Tal, vorbei an Dorfgastein und Bad Hofgastein in das bekannte Bad Gastein. Bereits die Römer hatten die Radon-Thermalquellen entdeckt, was ein Münzfund beweist. In den Gästebücher findet man die Namen: Kaiser Friedrich III., Paracelsius, Kaiserin Elisabeth (Sissi) und ihr Gemahl Kaiser Franz Joseph, Kaiser Wilhelm I., der russische Zar, Bismarck, Chrustschow, der Schah von Persien, Franz Schubert, Thomas Mann, Franz Grillparzer. Heute hat der Kurort 7500 Gästebetten. Nahezu jedes Hotel erhält das Thermalwasser direkt ins Haus, so dass die Kurgäste im eigenen Hotel ihre Bäder nehmen können. Jedoch auch als schneesicheres Wintersportgebiet machte sich der Ort einen Namen. Schon 1958 wurde hier die Ski-Weltmeisterschaft durchgeführt. Wir freuten uns darauf, Bad Gastein und seinen berühmten Wasserfall zum ersten Mal bzw. wieder einmal zu besuchen. Aber auf den letzten Metern wurde unser Bus merklich langsamer. Der plötzliche beißende Geruch verhieß nichts Gutes. Glücklicherweise erreichten wir noch den ersten Busparkplatz.   Auf diesem Wege schicken wir ein dickes „Vergelt´s Gott“ zur Firma Mohr über den Neckar. Frau Mohr fand nach einigen Telefonaten einen österreichischen Busfahrer, der seine Freizeit opferte und uns nach der Stadtbesichtigung nach Rohrdorf bei Rosenheim chauffierte. In Ziegelhausen putzte derweil der Busfahrer Andreas seinen Bus, als Frau Mohrs Hilferuf ihn erreichte. Ohne zu zögern setzte er sich in den Bus und fuhr in Richtung Rohrdorf. Fleiße Reiseteilnehmer verluden abermals alles Gepäck. So kamen wir mit nur wenig Verspätung im dritten Bus wohlbehalten in Schlierbach an.

Danken wollen wir unseren Reiseleitern Jürgen und Monika Roth sowie unserem Busfahrer Thomas Seiler und seiner Co-Pilotin Martina Bonola. Ich denke, ich spreche im Namen aller Reiseteilnehmer: Wir freuen uns schon auf die nächste Reise.

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Zu ein par Bildern, die einen kleinen Eindruck vermitteln sollen